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Wanderferien in Unterwasser, Toggenburg: Sonntag 28. Juni bis Freitag 03. Juli 2026
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Bericht : Am Sonntag, 28. Juni stiegen 21 Seniorinnen und Senioren mit grosser Vorfreude in den Reise-Car, um das Toggenburg kennen zu lernen. Die Reise führte über den Hirzel zum Seedamm nach Rapperswil. Nach dem Ricken zeigten sich bald die Churfirsten und das Toggenburg. Alle waren überrascht von der sattgrünen Landschaft mit den Streusiedlungen. In Unterwasser im Hotel Sternen war alles gut vorbereitet für den Zimmerbezug. Am frühen Abend blieb Zeit für die erste Erkundungstour zu den Thur-Wasserfällen, ins Dorf und vorbei an der Talstation der Chäserrugg-Bahn zum Hotel.
Montag, 29. Juni
Gestartet wurde die Wanderung vom Hotel aus der Säntis-Thur entlang, hoch zum Picknickplatz Laui. Anschliessend folgte der Aufstieg nach Gamplüt, was einige Schweisstropfen kostete (Gamplüt esch för alli Lüt). Nach der verdienten Mittagsrast konnte der Rückweg gewählt werden. Einige bevorzugten die Solar- und Windradbetriebene Gondelbahn ins Tal, die andern wanderten zurück nach Unterwasser.
Dienstag, 30. Juni
Für den bekannten Toggenburger Klangweg stand uns ein herrlicher Tag bevor. Die Sportlichen begaben sich auf den steilen Weg zu den Schwendiseen. Die Geniesser nutzten den Sessellift in Wildhaus und trafen nach einer kurzen Wanderung die andere Gruppe im Klangdom, wo uns ein besonderes Hörerlebnis erwartete. Im einzigarteigen Klangraum lauschten alle inmitten des Klangs. Durch Schwingungen und Resonanzen wurde der Klang körperlich spürbar, ein unvergessliches Erlebnis für alle Sinne.
Für das Picknick wanderten alle gemeinsam über den Steg an den Schwendiseen vorbei. Nun folgte der bekannte Klangweg mit originellen Installationen, die zum Klingen gebracht wurden. Über Iltios oder Selamatt ging die eindrückliche Tour nach Unterwasser zurück.
Mittwoch, 1. Juli
Der Regen am Vormittag kam gelegen und bot Zeit zur Erholung. Gegen Mittag reisten alle mit dem Postauto auf die Schwägalp. Im neuen, modernen Hotel kehrten wir ein. Sobald die Nebelschwaden sich auflockerten, wurde wieder gewandert auf dem Natur- und Erlebnispfad.
Donnerstag, 2. Juli
Für die Sportlichen stand die Königsetappe von Iltios über den Hinderrugg, für die Geniesser der Chäserrugg mit dem Rosenbodenrundweg auf dem Programm. Die Alpenblumenpracht auf dem Chäserrugg war sagenhaft und die Aussicht auf fast 500 Gipfel und den Walensee eindrücklich. Die sportliche Gruppe leistete Grosses: 1000 Meter hinauf und 1000 Meter hinunter in 5 Stunden.
Der Abend klang aus mit dem Lied «Mys chlyne Veieli».
Freitag, 3. Juli
In Anbetracht der fast guten Wetterlage konnte nochmals eine Bergtour durchgeführt werden. Wir reisten nach Wildhaus und mit dem Sessellift nach Oberdorf oder Gamsalp. Der nasse Hosenboden vom Sessellift trockneten schnell im Bergrestaurant beim Kaffee. Bald hellte es auf und die sportliche Gruppe meisterte den Geologie-Weg um den Gamserrugg. Die Geniesser wanderten auf der Freienalp und bestaunten Blumen, Vieh und Alphütten. Zum Abschluss nahmen sie den Abstieg nach Wildhaus unter die Füsse.
Eine letzte Postautofahrt führte zurück nach Unterwasser.
Es folgte das Abschiednehmen vom schönen Toggenburg und dem Hotel Sternen. Pünktlich und angenehm ging die Reise mit Zurkirchen-Car, der von Oskar Steiner chauffiert wurde, nach Buttisholz zurück.
Der fröhlichen, gesprächs-, witz-, gesangs- und wanderfreudigen Teilnehmerschar werden diese erlebnisreichen Wandertage 2026 der Senioren AKTIV Buttisholz in guter Erinnerung bleiben.
Bericht: Wanderferien im Fieschertal, 30. Juni – 05. Juli 2024

Am Sonntag, 30. Juni warteten 17 Seniorinnen und Senioren auf die Reise in die Wanderferien. Doch ein grosses Unwetter hatte in der Nacht im Wallis Murgänge und Hochwasser ausgelöst. Sämtliche Verkehrswege mussten zum Teil für mehrere Tage gesperrt werden. Erst am Nachmittag zeigte sich, dass die Matterhorn–Gotthardbahn von Brig bis Fiesch wieder fahren kann. Nun konnte die Anreise für Montag mit Bahn und Postauto neu geplant werden. Für viel Verständnis und Entgegenkommen in dieser Situation danken wir dem Carunternehmen, den Personen im ÖV und dem Hotel Alpenblick im Fieschertal.
Montag, 1. Juli
Mit «Sack und Pack» reiste am Morgen eine gut gelaunte Gruppe mit dem Rottaler nach Sursee und erreichte mit der Bahn über Olten am Mittag Brig. Auf der Weiterfahrt nach Fiesch war zu sehen, was die Naturgewalt angerichtet hatte. Bereits am frühen Nachmittag konnten die Zimmer bezogen werden. Eine erste kurze Wanderung gab einen Überblick über das Dorf Fieschertal.
Dienstag, 2. Juli
Trotz grauen Wolken wagten wir uns mit den Luftseilbahnen auf das Eggishorn. Für eine Viertelstunde lichteten sich die Nebel und gaben die Sicht frei auf Schneefelder, rötlich verzuckert durch Saharastaub, den grossen Aletschgletscher und majestätische Berggipfel. Auch das Jungfraujoch war zu sehen, der nördlichste Zipfel der Gemeinde Fieschertal.
Nach der Fahrt zurück zur Fiescheralp begann die erste Wanderung zur Bättmer-Hittä. Die frisch zubereiteten und grössten Cremeschnitten der Welt waren ein Genuss. Auf dem Weg von der Fiescheralp zur Riederalp waren der Schönboden- Bettmer- und der Blausee umgeben von satten Wiesen und Frühlingsbergblumen. Die Geniessergruppe liess es sich nicht nehmen auf das Bettmerhorn zu fahren, um die grandiose Aussicht auf den Aletschgletscher, zum Matterhorn und zu vielen Viertausendern zu geniessen. Die zweite Gruppe begab sich auf dem Bergweg zum Blausee und weiter zur Hohfluh. Über den Härdernagrat und die Riederfurka wurde das Tagesziel Riederalp erreicht.
Mittwoch, 3. Juli
Der Tag startete mit bedecktem Himmel und gemeinsam fuhren alle mit dem Zug nach Brig. Eine Gruppe besichtigte den Stockalperpalast, flanierte und genoss eine Pizza in Brig. Dank der freien Fahrten mit Zug und Bergbahnen mit dem Aletsch-Entdeckerpass lockte die Fiescheralp zum Apéro.
Die andere Gruppe wanderte durch Naters, ein Dorf mit gut erhaltenen Walliserhäusern. Der steile Aufstieg durch die Stahlgasse musste sachte angegangen werden, um nicht ausser Atem zu geraten. Der Weg nach Blatten beinhaltete alles, was eine attraktive Wanderung zum Erlebnis macht: Kapellen, See, Bisse, Hexenwald, Bruchji-Bach mit Wasserfällen, Schwarznasenschafe und viele Bergblumen. Über den Tag wurde es immer sonniger und alle waren geschafft nach den 700 Höhenmetern hinauf nach Blatten.
Donnerstag, 4. Juli
Ein herrlicher Tag stand uns bevor, ideal um das UNESCO Weltnaturerbe am Aletschgletscher zu erkunden. Alle machten sich, gemächlich oder zügig, auf zur schönen Tour. Der Weg führte über die Riederfurka, durch den Aletschwald, zwischen alten knorrigen Lerchen und Arven, hinauf auf die Moosfluh. Sportlich begab sich eine Gruppe weiter nach Biel und hoch zum Bettmerhorn auf 2647 m.ü.M. Auf der Fahrt mit der Gondel nach Bettmeralp war die Bättmer-Hittä nicht zu übersehen, was einige bewog die Tour für einen Apéro zu verlängern und am Schluss noch zur Fiescheralp zu marschieren.
Zum letzten Mal ging es zurück nach Fieschertal und alle freuten sich auf das abendliche 4-Gang Menu das jeden Tag in hoher Qualität serviert wurde. Am Schluss konnte der Küchenchef doch noch aus der Küche gelockt werden, um ihm mit einem grossen Applaus zu danken.
Freitag, 5. Juli
An diesem Morgen grüsste in der Sonne das Kleine Wannenhorn zum Abschied. Ein letztes Mal bestiegen wir das Postauto und fuhren nach Ernen. Es ist eines der ältesten Dörfer in der Schweiz. Der Dorfplatz, stattliche Häuser und die engen Gassen sind über viele Jahrhunderte erhalten geblieben. Die Kirche St. Georg birgt viele kulturelle Schätze, die die frühere politische und religiöse Vormachtstellung im Goms repräsentieren.
Mit der kurzen Wanderung über den Erner Galgen zum Café-Hängebrigga endeten die Wandertage. Nun war nur noch die 280 Meter lange Hängebrigga über der Rotte mutig zu bewältigen und dabei ab und zu einen Blick in die 92 Meter tiefe Schlucht zu wagen. Zeitgleich mit der Anfahrt des Zurkirchen-Reisecars erreichten wir Fürgangen. Nach einem kurzen Halt auf dem Grimselpass reisten alle mit schönen Erinnerungen nach Buttisholz zurück.
Juli 2024 F.+L. Schmid